Experiment von Matthias Eifler und Julia Scharbach
am Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld.
Auswertung unserer Versuche: Insgesamt führten wir 25 Versuche bei unseren Versuchspflanzen Kresse, Dill, Basilikum, Edelwicken und einer Stechpalmenart durch. Dabei erhielten wir unabhängig voneinander an zwei verschiedenen Standorten dasselbe Ergebnis. Bei jeder dieser Pflanzenarten wiederholten wir die Versuche fünf Mal, um sicherzugehen, dass keine natürlichen Umstände wie z.B. fehlerhaftes Saatgut zu einer Verfälschung der Ergebnisse führten.
Man kann als Ergebnis festhalten, dass Handystrahlung für Pflanzen eindeutig schädlich ist.Diese Feststellung ist durch alle unsere Versuche bestätigt worden. Als Ratschlag können wir sagen, dass man das Handy am besten in einer Entfernung von mindestens einem Meter Abstand, besser aber einem Meter dreißig zum Körper hält, falls diese schädigende Wirkung auch auf den Menschen übertragbar ist. Zu diesem Schluss sind wir gekommen, da wir durch unsere Kastenversuche eindeutig feststellen können, dass das elektromagnetische Feld um das Handy herum mit größerer Entfernung immer schwächer wird. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Handystrahlung bei Pflanzen folgenden Einfluss hat:
1. Die Keimung: Bei der Keimung haben wir festgestellt, dass weniger Samen aufgehen und diese von Anfang an kleiner und schwächer sind.
2. Das Wachstum: Die „verstrahlten“ Pflanzen wachsen langsamer, sie sind immer kleiner als die Vergleichspflanzen.
3. Die Stabilität: Zur Stabilität ist zu sagen, dass die Pflanzen in Umgebung des Handys nach kurzer Zeit dürrer werden und letztlich so schwach werden, dass sie abknicken und kraftlos auf dem Boden liegen.
4. Das Absterben: Man konnte deutlich feststellen, dass die Pflanzen, die sich am Handy befanden, schneller abstarben als dies normal, wie auch bei unseren Vergleichspflanzen, der Fall ist.